Ursachen, Symptome und Behandlungen

Ist Haarausfall reine Männersache?

Spricht man von Haarausfall, denken die meisten sofort und ausschliesslich an die männlichen Betroffenen. Was ja meist auch stimmt. Haarausfall ist in der Regel nun mal Männersache. Aber eben nur in der Regel. Auch eine Menge Frauen ist davon betroffen. Bei den Männern bemerkt man den dauerhaften Haarausfall zumeist zwischen dem 20. und 30 Lebensjahr. Auf einmal geht es los, noch bevor die Haare die Chance hatten, elegant zu ergrauen und es entstehen die bekannten Geheimratsecken oder man entwickelt die aus Filmen bekannten, typischen Priestertonsuren. Dieser Verlauf ist sehr häufig Veranlagung, d. h. der Haarausfall steckt in den Genen, manchmal ausgelöst durch eine stressige Lebensphase, in der man sich die Haare raufen möchte, wie z. B. bei einer unschönen Scheidungsauseinandersetzung. Aber auch Frauen können vom Haarausfall betroffen sein.

Haarausfall bei Männern

Geheimratsecken, verbunden mit einer hohen Stirn, können ganz schön sexy sein. Ich erinnere mich gerade an den frühen und den heutigen Bruce Willis. Aus normal vollem Haar wurde im Laufe der Jahre erst ein Geheimratsecken-Kopf und heute eben die bekannte, markante Glatze. Ein Typ eben. Und tatsächlich scheint es eine Typfrage zu sein, ob man mit oder ganz ohne Haare besser rüber kommt. Typen wie Bruce können alles tragen. Anderen wiederum steht das eine oder andere besser. Jedenfalls kann man in den allermeisten Fällen heutzutage noch nichts bzw. noch nicht viel dagegen tun. Ob die Haare ausfallen oder nicht, ist anlagebedingt. Man spricht hier vom erblich bedingten Haarausfall oder von androgenetischer Alopezie. Mann bekommt entweder dünnes Haar im Tonsurbereich oder die männlich markanten Geheimratsecken an den Schläfen. Das geht langsam los – langsam aber unaufhörlich – und breitet sich am hinteren Kopf und der Stirn aus, bis nur noch der ebenfalls typische Haarkranz übrig ist.

Haarausfall bei Frauen

Männer haben es leicht – Frauen haben es schwer. Das wird oft gesagt, stimmt aber meinen Erfahrungen nach nur selektiv. Vielleicht scheinen die Männer es sich so oft wie möglich nicht selber schwer machen zu wollen. Egal. Beim Haarausfall jedenfalls haben es die Frauen in der Tat deutlich schlechter und schwerer als die Männer. Für die aller, allermeisten Frauen ist dauerhafter Haarausfall sehr belastend. Es ist sicherlich ein echt unangenehmes Gefühl, wenn man den Blick der anderen auf sich spürt, nur weil Frau sehr ausgedünntes Haar hat, wo man die Kopfhaut sieht, oder gar eine Glatze. Es wird ihnen mitunter gleich eine Krankheit oder schlechte Ernährung unterstellt. Diese Frauen sind dann oft sehr verunsichert, weil sie wissen, dass das Kopfhaar der Frau eines der wichtigsten Schönheitsmerkmale der Frau ist. In aller Regel bekommen Frauen aber keine Glatze oder dauerhaften Haarausfall an bestimmten Stellen, so wie die Männer an Stirn oder Tonsur, sondern die Haare dünnen gesamtflächig aus, angefangen im Scheitelbereich. Bemerkt wird diese Alopezie bei den Frauen meistens erstmals in den Wechseljahren (Menopause), weil danach der hohe Anteil Haarwurzel schützender weiblicher Hormone (Östrogen) deutlich sinkt und sich somit automatisch der Einfluss der männlichen Hormone verstärkt.

    1 Kommentar

  1. Ich werde beides mal preiboren. Im Moment mag ich meine Haare gar nicht leiden. Am liebsten wfcrde ich zum Friseur und ab mit ihnen. Aber ich weidf, dass ich es bereuen werde

    Rahmath

    10. September 2013

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